Neuer Weberberg.de-Kolumnist

21. Januar 2010

Die Andresen-hat-immer-Recht-Website Weberberg.de begrüßt den neuen Kolumnisten Dennis Kundrus. Dennis ist laut Weberberg ein Fast-Abiturient der Ravensburger Edith-Stein-Schule.

Woher kennen wir diese Schule? Ach ja, Andresen arbeitet jetzt da.

Auf einer Webseite der Gebhard-Müller-Schule Biberach kann man die Arbeits-Historie von Oberstudienrat Dierk Andresen nachlesen.

So steht da:
„Oberstudienrat Dierk Andresen kam 1992 mit einem Teil-Lehrauftrag an die GMS; zuvor war er Lehrer am Biberacher Wieland-Gymnasium und im Rahmen einer Erwachsenen-Ausbildungsinitiative des Landes bis 1998 an die VHS Biberach abgeordnet. Er erteilte anspruchsvollen Englischunterricht vor allem in den Klassen des Wirtschaftsgymnasiums, aber auch im Erweiterungsunterricht der Kaufmännischen Berufsschule. Andresen wechselt zum kommenden Schuljahr an die Edith-Stein-Schule, der Hauswirtschaftlichen Schule im Kreis-Berufsschulzentrum Ravensburg. „

Wahl der Gewinner

18. Januar 2010

Wir wagen mal eine Prognose: Der 7 Februar 2010 wird nur Gewinner kennen:

  • Der alte und neue OB Fettback, weil er die 70+X geschafft hat.
  • Stöckle, weil der Kandidat Spaß hatte und aus seiner Sicht die Demokratie in Biberach gerettet hat. „Eine Wahl ohne Alternative ist keine Wahl. „.
  • Benjamin Giesel, weil er seine fünf Minuten Ruhm hatte.
  • Andresen, weil er mal wieder renitent war und Fettback ärgern konnte und aus seiner Sicht die Wahlbeteiligung hochgetrieben hat.

Freundliches weberberg.de Gästebuch

17. Januar 2010

Viel Aufregung gab es heute im weberberg.de Gästebuch zu folgenden Eintrag:

„Weiß als Zugereister erst seit einigen Tagen von Weberberg.de und hab mich nun aus Neugier reingeklickt. Zur bevorstehenden OB in Biberach kann ich als Aussenstehender nur so viel sagen: ein ernsthafter Bewerber, also einer den auch die Wähler als ernstgemeinte Alternative ansehen, sollte sich vielleicht nicht auf ausgerechnet dieser Homepage tummeln und seine geistigen Ergüsse hier publik machen. Da muß man doch an jeglicher Seriosität zweifeln und sich die Frage stellen, was die Biberacher eigentlich mit so einem als Stadtoberhaupt wollen.“

Der hat Mann völlig recht.

Stöckle und Co sehen es naturgemäß anders und haben an „Freundlichkeit“ gegenüber den zugereisten Gast nicht gespart. Wer im Notdienst arbeitet hat laut Stöckle kein Recht auf eine freie Meinungsäußerung – „Ernsthafte Notärzte tun so was nicht“. Weiterhin wurde dem Mann nahegelegt den Arbeitsvertrag zu kündigen und die Stadt zu verlassen. Wie man sieht: Weberberg und seine Freunde sind lauter tolerante und faire Menschen, solange man Ihre Meinung teilt.

Uli Stöckle unsouverän

15. Januar 2010

Uli Stöckle sollte seinen Think-Tank (aka Andresen) entlassen. Wirklich gut scheinen die Ratschläge ja nicht zu sein. Auch Andresen kann nicht erfreut sein, sonst würde er sich nicht langsam von Stöckle distanzieren („Weberberg.de ist weniger einseitig als oft vermutet.“).

Jedenfalls beweist Stöckle in seiner Antwort an Biber Bertram und bei seinem Weberberg.de Gästebuchbeiträgen einmal mehr warum er für den OB-Job nicht geeignet ist.

Stöckles Demokratieverständnis funktioniert ungefähr so: Kritisierst du mich, bist Du ein Feind der Demokratie.

Stockle ärgert sich, dass alle Ihn für einen Spaßkandidaten halten. Warum bloß denken die das?

Was Stöckle nicht versteht — und warum er deshalb auch für den Job nicht geeignet ist — er sollte nicht poltern, sondern seine Kritiker vom Gegenteil überzeugen.

Anstatt ständig ironisch-witzige Antworten geben zu wollen (sehr nervend) und über irgendwelche NeoMcCarthy Zeiten zu faseln, sollte er überzeugen. Nämlich zu zeigen wie organisiert, strukturiert, verantwortungsvoll und moderierend er sein kann. Versöhnen statt spalten ist die Parole, aber das ist nicht sein Ding und und deshalb wird es auch nichts werden mit der Verantwortung.

Wo Stöckles Schwerpunkte liegen zeigt uns seine Webseite zur Kandidatur. Wir wissen jetzt dass Star Trek zu seinen Lieblingsserien gehört. Mal ehrlich, ist das relevant für die Kandidatur? Wie viele Mitarbeiter seine Multimediaproduktionsfirma hat, verrät er uns allerdings nicht. Das würde ja nur etwas aussagen über Personalerfahrung und Führungsverantwortung. Aber das ist ja einem Medienmann nicht so wichtig wie der richtige Klingelton.

Wir hatten noch viele Ratschläge für ihn – aber dafür soll er seinen Think-Tank bemühen.

Weberberg.de spekuliert über Fettbacks Ableben

15. Januar 2010

Das Niveau auf Weberberg.de erreicht ein neues unerwartetes Tief. Unter der Überschrift „Stöckle könnte doch OB werden“ spekuliert Andresen über das vorzeitigen Ableben von Herrn Fettback. Er sieht dabei sogar noch unverhoffte Chancen für sich selbst: „Auch den Weberberg.de-Chef könnte man auif [sic!] den Stimmzettel schreiben“. Gehts eigentlich noch?

Heute berichtet Andresen, es wird kein Interview von Oberbürgermeister Fettback mit Weberberg.de geben. Da hat er recht, der Fettback.

Neue Wahlumfrage

8. Januar 2010

Auch weberberg.de versucht sich wieder an einer Wahlumfrage. Auch nachdem man jetzt mehr über den Kandidaten Stöckle weiß, bleibt er selbst bei der hauseigenen Plattform weberberg.de abgeschlagen.

Lesenswert ist der Eintrag zum Kässpätzle-Infoabend: „Er hielt sich angenehm knapp mit seinen Erläuterungen.“ ist ein herrlicher Euphemismus für „Er war wortkarg“. Warum hätte er auch mehr sagen sollen? Andresen hat ja den Teleprompter vergessen.

iBiber Umfrage

4. Januar 2010

iBiber macht derzeit auch eine OB-Umfrage, wie dieser Screenshot zeigt. Spaß-Kandidat Ulrich Stöckle (jetzt auch mit Klingelton) ist dort derzeit abgeschlagen. Allerdings lässt sich die Umfrage von iBiber im Gegensatz zu unserer sehr leicht zu manipulieren – probieren Sie es aus.

weberberg.de und ich

2. Januar 2010

Aus der Motivation zur Kandidatur von Uli Stöckle:

  • „2002 … Podiumsdiskussion mit weberberg.de“
  • „2004 zusammen mit einem Rechtsanwalt und weberberg.de“
  • „2008 recherchierten weberberg.de und ich“
  • „2008 beteiligt an der Verhinderung … und weberberg.de“

Allein kann es Stöckle also nicht.

Die Gute Nachricht für den Wähler: Wird Stöckle OB, dann bekommen Sie weberberg.de (Dirk Andresen) gratis dazu.

Godwin-Andresen Gesetz

30. Dezember 2009

Kennen Sie Godwins Gesetz? Das Gesetz drückt die Wahrscheinlichkeit aus, dass jemand in einer Internetdiskussion einen Vergleich einbringt, der Nazis oder Hitler involviert.

Wir verwenden dieses Gesetz in abgewandelter Form und nennen es das Godwin-Andresen Gesetz. Das Lautet: „Mit zunehmender Anzahl der Berichte auf Weberberg.de nähert sich die Wahrscheinlichkeit auf den Wert eins an, für das Auftreten eines der nachfolgenden Themen: Biberach im Dritten Reich, Nazi-Vergleiche oder Videoüberwachung.

Als informelle Maßeinheit gibt es in Frankreich dazu den Point Godwin, den wir hiermit als Point Godwin-Andresen an weberberg.de überreichen.

« Bravo, vous avez gagné 1 point Godwin Andresen. Vous pouvez aller le découper au burin sur votre écran… »

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Zwischenergebnis

14. Dezember 2009

Das aktuelle Zwischenergebnis unserer Umfrage:

  • Ich wähle Thomas Fettback 39% (20 votes)
  • Ich wähle Uli Stöckle 37% (19 votes)
  • Ein anderer Kandidat wäre mir lieber 16% (8 votes)
  • Ich bin noch unentschieden 2% (1 votes)
  • Ich geh nicht wählen 2% (1 votes)
  • Other: 4% (2 votes)

Total Votes: 51

Ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen gab es in den letzten Tagen hier in der Umfrage. Mal lag Thomas Fettback mit 1-2 Stimmen vorne, mal lag Uli Stöckle leicht vorne. Gehen wir mal zur vorläufigen Analyse:

Die Pro-Stöckle Analyse: Bei den Weberberg.de-Lesern ist für Uli Stöckle eine einfache Mehrheit (~40%) im Bereich des Möglichen. Uli könnte also mit ein wenig Glück Oberbürgermeister im Weberberg-Land werden.

Die Contra-Stöckle Analyse: Klar ist auch, 60% der Weberberg-Leser wollen Uli Stöckle nicht als OB. Obwohl meinungsgebildet — jetzt neu, mit noch mehr Videoüberwachung — von Dierk Andresen, versagt die absolute Mehrheit die Gefolgschaft. Das gibt zu denken.

Die Contra-Fettback Analyse: Für den Amtsinhaber gilt hier dasselbe wie für den Herausforderer. Der Wunsch nach einen Gegen-Kandidaten ist überraschend groß. Das Hilft aber Uli Stöckle nur bedingt. Er konnte 16% Unzufriedene nicht an sich binden. Sollte es einer Partei in Biberach gelingen einen mehrheitsfähigen Kandidaten aufzustellen, kann er ggf. das gesamte kritische Potential (60%) auf sich vereinen.

Generell gilt natürlich: Weberberg-Land ist nicht Biberach! Wir können Grundsätzlichen von einer starken Tendenz pro Stöckle innerhalb der Weberberg.de-Leserschaft ausgehen, die sich so in der Wahlbevölkerung nicht finden lassen wird (vgl. den Piratenpartei-Effekt). Und selbst innerhalb der Leserschaft gibt es genügend kritisch denkende Menschen. Wir können also beruhigt noch Nachts schlafen und hoffen auf das Auftauchen eines für die Position geeigneten dritten Kandidaten im OB-Rennen.


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